22. September 2021

Loitzenreith 9, Maismühle

Die Maismühle (Loitzenreith 9) am Maismühlbach existiert als Mühle nicht mehr.

Von 1628 bis 1806 zählte die Mühle in den Grundbüchern zum Ort Thumling, danach war die Mühle dem Ort Loitzenreith (Ulrichschlag) zugeteilt; in den Kirchenbüchern der Pfarre Martinsberg ist die Maismühle bereits ab dem Jahr 1784 bei Loitzenreith.

Die Maismühle war ein Halblehen im Amt Loitzenreith, in der Theresianischen Fassion von 1751 wurde Haus, die dazugehörigen Äcker und Wiesen, sowie die Mahlmühle mit 1 Gang auf einen Wert von 160 Gulden geschätzt, Haus-Gewerb „ein Müllner“ (Hft. St: Martinsberg, Grundbuch Fol. 90v, An der Maÿß Mühl, Loÿzenreütter Ambts, Joseph Laägler, Fol. 174-175).

Im 1. Taufbuch der Pfarre Pöggstall fand ich die Maismühle am 20. Jänner 1630 erstmals erwähnt, bei der Taufe von Sebastianus Khugler, Parent Sebastianus Khugler Müller auf der Maÿßmüll et Margaretha vxor.

Quelle: Taufbuch Pöggstall 01/01, 1628-1642, fol. 23

An der Maÿsmühl

Von ein 1/2 gantz Lehen
mit 9 Tagwk ackher, 5 Tagwk.

Wissen und 1 Tagwk. Viechhaldt
Dient jährl. Michaelis 12 Kreuzer

Ochsen geld 2 Kreuzer 2 Pfennige
Käß geld 6 Kreuzer
Landsteür 2 Gulden 35 Kreuzer
(in Summe) 2 Gulden 55 Kreuzer 2 Pfennige

Quelle: KG Krems 085/02, 1741–1762, Grundbuch Hft. Gutenbrunn, Fol. 90v

In den Grundbüchern:

1628-1711:
Hft. Pöggstall, fol. 417v, dann fol. 421v
1710-1808:
Hft. Gutenbrunn, fol. 45, dann fol. 90v und fol. 49v
„An der Maÿßmühl“, von einem Halblehen mit 9 Tagwerk Acker, 5 Tagwerk Wiesen, 1 Tagwerk Viehhalt
1807-1880:
Hft. Martinsberg, fol. 112; Haus Nr. 10, EZ 22
„An der Maißmühl“, von einem Halblehen mit 9 Tagwerk Acker, 5 Tagwerk Wiesen, 1 Tagwerk Viehhalt
1884-1990:
KG Ulrichschlag Loitzenreith, fol. 237/22, Haus Nr. 9 10, EZ 22
Bauparzelle 28 mit 20 Grundparzellen
2020 (Auszug aus dem Hauptbuch):
KG Loitzenreith (24286), EZ 22
7 Grundparzellen (Wald); 6,4018 ha

Grundbesitzer im Überblick:
…. – 1633Kogler Sebastian und Margaretha [lutherisch, Margaretha neubekehrt]
1633 – 1651Frodel Wolfgang und Susanna [lutherisch, 1652 abgewandert]
1652 – 1683Kogler Johann und Margaretha, geb. Kraff [lutherisch, Neubekehrte]
1683 – 1689Kollberger Marx und Maria (durch Kauf, 03. Mai 1683)
1689 – 1690Weiß Sixtus und Margaretha (durch Kauf, 28. April 1689)
1690 – 1699Weiß Sixtus (Witwer) und Christina, geb. Kummer (durch Heirat 26. Juni 1690)
1699 – 1700Weiß Christina, Witwe
1700 – 1741Lägler Johann und Anna Maria, geb. Wegerbauer (durch Kauf, 02. April 1700)
1741 – 1758Lagler Joseph und Susanna, geb. Schlager (durch Kauf, 1741)
1758Brunner Michael und Anna Maria, geb. Hallmetschläger (durch Kauf, 05. Februar 1758)
1759 – 1780Brunner Michael (Witwer) und Theresia, geb. Unterholzer (durch Heirat, 27.Februar 1759)
1780 – 1818Brunner Peter und Eva Maria, geb. Weitenauer
1818 – 1834Mayer Peter und Katharina, geb. Schuster (durch Tausch, 26. Juni 1818)
1835 – 1837Mayer Katharina, Witwe
1837 – 1842Mayer Joseph und Josepha, geb. Puchinger (durch Kauf, 12. Mai 1837)
1842 – 1869Mayer Joseph (Witwer) und Elisabeth, geb. Lausegger (durch Heirat, 29. November 1842)
1869Mayer Joseph, Witwer (durch Einantwortung, 07. August 1869)
1869 – 1870Mayer Joseph (Witwer) und Josefa, verw. Hofmann (durch Heirat, 17. August 1869)
1870Mayer Josefa, l. St. (durch Kauf, 08. Jänner 1870)
1870 – 1873Kraus Anton und Josefa, geb. Mayer (durch Heirat, 14. Februar 1870)
1873 – 1874Astleitner Josef und Josepha (durch Kauf, 27. Juli 1873)
1874 – 1875Führer Georg und Anna (durch Kauf, 04. November 1874)
1875 – 1899Engl Michael und Barbara, geb. Wiehalm (durch Einantwortung, 04. Juni 1875)
1899– 1902Engl Michael, Witwer (durch Einantwortung, 29. Dezember 1899)
1902 – 1906Wiehalm Josef (durch Zuteilung, 02. Oktober 1902)
1906 – 1937Huber Josef und Anna, geb. Wiehalm (durch Übergabe, 09. Juni 1906)
1937 – 1945Huber Josef, Witwer (durch Einantwortung, 27. Jänner 1937)
1948 – 1952Huber Rudolf (durch Einantwortung, 18. Februar 1948)
1952 – 1960Huber Hermann und Maria (durch Kauf, 05. April 1952)
1960 – 1975Rumpold Josef und Pauline, geb. Hintersteiner (durch Kauf, 03. Jänner 1960)
1975Taubinger Johann und Anna, geb. Rumpold (durch Schenkung, 29. Juni 1975)
Quellen NÖLABG Zwettl und bev.gv.at:
KG Krems 173/013, 1628 – 1683, Grundbuch Hft. Pöggstall, Fol. 417v
KG Krems 173/014, 1681 – 1711, Grundbuch Hft. Pöggstall, Fol. 421v
KG Krems 085/01, 1710–1740, Grundbuch Hft. Gutenbrunn, Fol. 45 „An der Maÿßmühl“
KG Krems 085/02, 1741–1762, Grundbuch Hft. Gutenbrunn, Fol. 90v „An der Maÿßmühl“
KG Krems 085/03, 1763–1806, Grundbuch Hft. Gutenbrunn, Fol. 49v „An der Maÿßmühl“
BG Ottenschlag 05/01, Grundbuch Hft. Martinsberg, 1807–1880, Fol. 112; EZ 22, Nr. 10 „An der Maißmühl“
BG Zwettl, Grundbuch Loitzenreith 1880 – 1990, fol. 237/22; EZ 22, KG Ulrichschlag Loitzenreith, GB Ottenschlag Haus Nr. 9 10/: Gutenbrunn 112 :/
BG Zwettl, Auszug aus dem Hauptbuch, KG Loitzenreith, EZ 22 Waldgründe (15.12.2020)
Anm.: Namensschreibweisen lt. Grundbücher, Familienname der Ehefrau kursiv, da nicht angeführt
Kogler Sebastian und Margaretha

Sebastian und Margaretha Kogler sind die ersten im Grundbuch 1628-1683 eingetragenen Besitzer der Maismühle. Tochter Ursula wurde am 19. April 1633 noch in der Maismühle geboren, sie starb am 12. September 1633 in Unterthumling (Unterthumling 6), die Eltern hatten dieses Lehen übernommen.

Kinder:
1. Sebastian * 20.01.1630, + 22.01.1632
2. Affra * ?, + 20.05.1631
3. Margaretha * ?, + 04.07.1632
4. Ursula * 19.04.1633, + 12.09.1633 Unterthumling 6

Sebastian Kogler starb in Unterthumling um 1651, seine Witwe Margaretha Kogler heiratete am 26. November 1651 Adam Kolreiter von Poggschlag, sie wurde 1652 neubekehrt.
Bereits im Sommer 1633 verkauften sie die Maismühle an

Frodel Wolfgang und Susanna

Wolfgang und Susanna Frodel (auch Frödel, Fradl), die beiden sind im Grundbuch 1628-1683 als Besitzer eingetragen – Kaufprotokolle fehlen aus dieser Zeit.
Am 06. Jänner 1642 wurde Sohn Wolfgang Frödel (Frodel) an der Wießmuell“°) geboren, am 17. Jänner 1651 heiratete die Tochter Susanna Fradl (Frodel) von der „Maÿßmühl“ Paul Teuschl von Grub in der Pfarre Martinsberg.

Kinder:
1. Susanna * ?, + 27.05.1673 Ebersdorf (Mittelfranken)
oo Martinsberg 17.01.1651 mit Paul Teuschl von Grub
2. Wolfgang * 06.01.1642

Wolfgang und Susanna Frodel waren von Lutherischem Glauben und wanderten um 1652 mit den Kindern nach Franken (Adelmannsitz) ab. Susanna Frodel starb am 04. September 1653 in Adelmannsitz, Wolfgang Frodel starb 77 jährig am 08. September 1676 in Frankendorf. [1]
Die Tochter Susanna Teuschl starb 54 jährig am 27. Mai 1673 in Ebersdorf, der Schwiegersohn Paul Teuschl am 07. Jänner 1679 in Götteldorf. [1]
Um 1652 wurde die Maismühle von

Kogler Johann und Margaretha geb. Kraff

Johann und Margaretha Kogler übernommen, beide waren von Lutherischem Glauben und wurden neubekehrt.
Ob er ein Sohn von Sebastian und Margaretha Kogler war ist nicht belegt.
Johann Kogler findet man auch im Mühlenbuch Viertel ober dem Manhartsberg/VOMB: [2]

Sinzendorf ihrer Graf Hans Joachimwegen Pockhstall (Pöggstall)
1 Sagmezen (Metzen) Hans Kugler an der Mosmühl … 1 Gang


Johann Kogler heiratete am 05. Feburar 1651 Margaretha Kraff von Martinsberg in der Pfarre Martinsberg.

Kinder:
1. Elisabeth * 31.01.1652, oo Martinsberg 25.05.1676 mit Johann Böhm von Loitzenreith
2. Regina Salome * 05.07.1653
3. Sabina * 05.07.1653, + 09.09.1661
4. Ferdinand * 30.09.1654, + 20.07.1718 Loitzenreith als Inwohner (59 jährig)
5. Sara * 24.04.1656, oo Martinsberg 24.10.1683 mit Coloman Schwaiger von Loitzenreith
6. Susanna * 28.02.1658
7. Adalrich * 04.07.1660
8. Zacharias * 28.02.1662, + 09.11.1662
9. Justina * 29.09.1663, + 22.08.1738 Loitzenreith als Kostgeherin (63 jährig)
10. Matthias * 31.01.1666
11. Johann * 09.01.1668, + 22.05.1698
oo Martinsberg 05.05.1696 mit Justina Prodinger von Windpaß (hftl. Meierhof)

Margaretha Kogler starb am 10. August 1686, Johann Kogler 65 jährig am 05. Mai 1692, beide in Loitzenreith.
Die beiden verkauften die Mäßmüll am 03. Mai 1683 an

Kollberger Marx und Maria

Marx und Maria Kollberger um 85 Gulden. [3]

Um 1687 dürfte ein Bestandsmüllner (Pächter) die Mühle gepachtet haben, am 25. August 1687 wurde Regina Hueber (Huber) geboren, der Vater Gregor Huber war Maißmüllner, Mutter Salome.

Am 28. April 1689 verkauften Marx und Maria Kollberger die Maißmüll an

Weiß Sixtus und Margaretha

Sixtus und Margaretha Weiß um 83 Gulden [4], Sixtus Weiß übte auch das Handwerk des Drechslers (Träxler) aus.
Margaretha Weiß starb am 02. Jänner 1690, in ihrem Inventurvertrag wurde die Vermögensverteilung zwischen ihren 6 Kindern und ihrem Witwer festgehalten. [5]
Der verwitwete Träxler und Maißmüllner Sixtus Weiß heiratete

Weiß Sixtus und Christina, geb. Kummer

Christina Kummer von Schwarzau(?) am 26. Juni 1690 in der Pfarre Martinsberg, sie wurde ins Grundbuch eingetragen.

Kinder:
1. Susanna * 02.05.1691
2. Anna Maria * 30.01.1693
3. Mathias * 02.01.1696, + vor 1701
4. Philipp * 27.04.1697
5. Magdalena * 26.12.1699

Zwischen 1690 und 1696 hatte ebenfalls ein Bestandsmüllner (Pächter) die Mühle gepachtet, Martin Hueffnagl (Hufnagl) und seine Frau Agnes geborene Mayr, die beiden hatten am 21.02.1683 in der Pfarre Pöggstall geheiratet.
Drei ihrer Kinder wurden in der Maismühle geboren:
1. Maria * 08.04.1690, + 22.06.1690
2. Philipp * 29.04.1691, + 06.07.1691
3. Matthias * 05.01.1696

Sixtus Weiß starb 50 jährig am 22. Mai 1699, in seiner Inventur am 07. März 1701 wurde die Maismühle auf 100 Gulden
geschätzt. [6] Die Witwe Christina Weiß hatte die Maißmühl bereits am 02. April 1700 an

Lägler Johann und Anna Maria geb. Wegerbauer

Johann und Anna Maria Lägler (Lagler) um 100 Gulden verkauft. [7]
Johann Lagler, geboren am 19. Juni 1671 in Pernsohl (hftl. Meierhof bei Edlesberg), heiratete Anna Maria Wegerbauer von Martinsberg am 15. Februar 1699 in der Pfarre Martinsberg.
Am 16. August 1708 starb die 3jährige Tochter Magdalena Läglerin auf derWaißmüll“°) und am 11. Juli 1715 wurde die Tochter Rosalia auf derWißmihl“°) getauft.

Kinder:
1. Barbara * 05.12.1699 Pernsohl, + 29.12.1705
2. Maria * 26.01.1702
3. Magdalena * 13.06.1704, + 16.08.1707
4. Susanna * 15.05.1707, + 01.11.1750 Maismühle, ledig (44 jährig)
5. Sebastian * 05.01.1710
6. Joseph * 27.02.1712, + ? <nächster Besitzer>
7. Rosalia * 11.03.1715, + 03.01.1717
8. Rosalia * 23.03.1718, oo Martinsberg 04.06.1737 mit Christian Eder von Loitzenreith

Anna Maria Lagler starb 74jährig am 29. Februar 1748, Johann Lagler im Alter von 76 Jahren am 03. Juni 1748.
Bereits im Jahr 1741 verkauften sie an ihren Sohn und dessen Ehefrau

Lagler Joseph und Susanna geb. Schlager

Joseph und Susanna Lagler lt. Grundbuch 1741–1762, ein Kaufprotokoll fehlt!
Joseph Lagler, geboren am 27. Februar 1712 an der Maißmihl, heiratete Susanna Schlager von Weinling (Pfarre Laimbach) am 27. Mai 1741 in der Pfarre Laimbach.

Kinder:
1. Michael * 25.09.1742
2. Lorenz * 30.06.1744
3. Philipp * 28.03.1746

Am 05. Februar 1758 verkauften die beiden an

Brunner Michael und Anna Maria geb. Hallmetschläger

Michael und Anna Maria Brunner um 50 Gulden lt. Grundbuch 1741–1762, ein Kaufprotokoll fehlt!
Michael Brunner vom Teichthof (Dorfstadt) heiratete Anna Maria Hallmetschläger von Fichtenbach am 21. Februar 1740 in der Pfarre Schönbach.
Die beiden waren Besitzer der Gurrmühle (Dorfstadt), dort wurde auch die Tochter Magdalena Brunner am 25. Mai 1751 geboren, sie heiratete den Witwer Joseph Mayer am 25.10.1774, der Sohn Peter Mayer übernahm die Maismühle am 26. Juni 1818.

Anna Maria Brunner starb 36 jährig am 25. September 1758, in ihrer Inventur vom 11. Februar 1759 wurde die Maismühle auf 50 Gulden geschätzt. [8]
Der Witwer Michael Brunner heiratete

Brunner Michael und Theresia geb. Unterholzer

Theresia Unterholzer von Münzenberg am 27. Februar 1759 in der Pfarre Schönbach. Am 23. März 1770 wurde Sohn Johannes Georg an derWißmühl“°) getauft.

Kinder:
1. Peter * 02.02.1760, + 13.10.1821 Oberthumling 3 <nächster Besitzer der Maismühle>
2. Eva Rosina * 14.12.1761
3. Catharina * 10.10.1763
4. Agnes * 21.01.1766, + vor 1780
5. Anna * um 1767
6. Coloman * 04.06.1768, + 10.05.1769
7. Carl */+ 04.06.1768
8. Johann Georg * 23.03.1770

Michael Brunner starb Anfang 1780, in seiner Inventur vom 10. März 1780 sind 10 Kinder aus 1. Ehe und 5 Kinder aus 2. Ehe als Erben angeführt, die Maismühle wurde auf 130 Gulden geschätzt. [9] Da die hinterlassenen Schulden das Vermögen überstiegen und die Witwe wegen ihres hohen Alters nicht mehr imstande war, länger zu wirtschaften und die Schulden abzuzahlen wurde im Protokoll festgehalten, die Maismühle einem neuen, meistbietenden Besitzer zu überlassen.
Die Grundherrschaft verkaufte bei der Crida-Verhandlung am 10. Februar 1781 schlussendlich an den Sohn und dessen Ehefrau

Brunner Peter und Eva Maria geb. Weitenauer

Peter und Eva Maria Brunner, sie waren die Meistbieter – zu zahlen waren 277 Gulden 59 Kreuzer (inklusive der Schulden).
Die verwitwete Mutter Theresia Brunner erhielt lebenslangen Unterhalt.
Peter Brunner, geboren am 02. Februar 1760, heiratete Eva Maria Weitenauer von Lengau (Pfarre Schönbach) am 25. Februar 1781 in der Pfarre Schönbach.

Kinder:
1. Florian * 02.05.1782, oo Martinsberg 13.11.1810 mit Magdalena Ridler von Oberthumling 5 (Besitzer durch Heirat)
2. Anton * 29.12.1783
3. Eva * 29.12.1785, oo Martinsberg 08.02.1825 mit Johann Bretterbauer von der Josephiklause bei Würnsdorf
3.1. Magdalena * 02.04.1815
3.2. Florian * 16.11.1824 Oberthumling 3 (legitimiert)
4. Joseph * 14.03.1788, + ?; Besitzer von Thumling 11
oo Martinsberg 20.07.1830 mit Eva Schuster von Oberthumling 1
5. Michael * 30.08.1790, + 07.02.1794
6. Franz * 29.11.1792
7. Maria Anna * 06.04.1795
7.1. Anton * 25.12.1822 Oberthumling 3 , + 12.03.1823 Oberthumling 3
8. Josepha * 15.02.1798, oo Pöggstall 22.02.1830 mit Joseph Engel von Dietsam
8.1. Anna Maria * 08.01.1828 Oberthumling 3 (legitimiert)
9. Johann * 24.05.1802, oo Martinsberg 12.02.1822 mit Anna Maria Lagler von Wiehalm (übernahm Oberthumling 3)

Am 26. Juni 1818 tauschten (und verkauften) Peter und Eva Maria Brunner ihr zum Dorfe Thumling zugeteilte Halblehen samt Mühlwerkstadt, die Maismühle genannt Sub Nro. 10 mit einem Wert von 1.750 Gulden [10] mit dem Neffen und dessen Ehefrau und Besitzer des Ganzlehens Oberthumling 3

Mayer Peter und Katharina geb. Schuster

Peter und Katharina Mayer, Wert dieses Ganzlehens 1.500 Gulden. [11]
Peter Mayer, geboren am 20.11.1787 Heinreichshof (Herrschaftsmayerhof bei Oed), heiratete Katharina Schuster, eine Bauerntochter vom Lindenhof, am 30. Juli 1810 in der Pfarre Martinsberg.

Kinder:
1. Theresia * 09.10.1818
2. Franziska * 12.02.1821
3. Elisabeth * 17.09.1823
4. Josepha * 01.01.1826
5. Anna Maria * 11.01.1831

Peter Mayer starb im Alter von 48 Jahren an Gedärmbrand infolge eines Leistenbruches am 18. Oktober 1834. In seiner Inventur wurde die Maismühle mit 900 Gulden taxiert. [12]

Franziszeischer Kataster 1823, VOMB, 727 Ulrichschlag, Loitzenreith

Parzellennr.: 28 Familienname, Vorname: Mayer Peter, Beruf: Müller, Maißmühle, Hausnr.: 10

Quelle: Habsburgermonarchie – Franziszeischer Kataster
Mayer Katharina, Witwe

Die Witwe Katharina Mayer erhielt durch Einantwortung vom 15. Dezember 1834 das Eigentum einverleibt.
Am 12. Mai 1837 verkaufte sie an ihren Sohn und dessen Braut

Mayer Joseph und Josepha geb. Puchinger

Joseph und Josepha Mayer um 1000 Gulden. [13]
Joseph Mayer, geboren am 16. November 1813 in Oberthumling 3, heiratete Josepha Puchinger von Parming (Pfarre Pisching) am 23. Mai 1837 in der Pfarre Martinsberg.

Kinder:
1. Maria Anna * 08.04.1838, oo Laimbach 04.02.1868 mit Johann Drucker, Müller von der Haidnmühle
2. Johann * 12.05.1839, + 30.12.1852
3. Franziska * 09.05.1841, oo Ysper 27.01.1862 mit Josef Fischer, Schuhmachermeister von Ysper

Josepha Mayer starb mit 25 Jahren am 26. März 1842 an Schleimschlag. In ihrer Inventur vom 29. November 1842 wurde die Maismühle auf 1.600 Gulden geschätzt. [14]
Der Witwer Joseph Mayer heiratete

Mayer Joseph und Elisabeth geb. Lausegger

Elisabeth Lausegger, eine Müllerstochter von Zeißing (Pfarre Maria Laach am Jauerling), am 22. November 1842 in der Pfarre Maria Laach am Jauerling, im Heiratsvertrag wurde Gütergemeinschaft vereinbart. [15]

Kinder:
1. Josefa * 23.01.1844, + ? <nächste Besitzerin>
2. Johanna * 17.03.1846, oo Kottes 26.05.1868 mit Franz Nottendorfer, Müller von Kottes

Elisabeth Mayer starb 48 jährig an einer Darmentzündung am 16. März 1869 und dem Witwer Joseph Mayer wurde das alleinige Eigentum am 07. August 1869 einverleibt. [16] Der verwitwete Besitzer der Maismühle Joseph Mayer heiratete

Mayer Joseph und verw. Josefa Hofmann

die Witwe Josefa Hofmann von Münichreith (Pfarre Kottes) am 21. September 1869 in der Pfarre Martinsberg. Durch Ehevertrag erhielt sie die Hälfte des Eigentums am 17. August 1869 einverleibt. [17]
Am 08. Jänner 1870 verkauften die beiden an

Mayer Josefa, l. St.

Josefa Mayer, Tochter aus 2. Ehe, um 4.500 Gulden, das Eigentum an der Maismühle wurde ihr einverleibt. [18]
Am 22. Februar 1870 heiratete Josefa Mayer

Kraus Anton und Josefa geb. Mayer

Anton Kraus, angehender Mühlenbesitzer und Ziehsohn von Johann und Walburga Schuster vom Lindenhof, in der Pfarre Martinsberg. Durch den am 14. Februar 1870 geschlossenen Ehepakt erhielt Anton die Hälfte des Eigentums einverleibt.[19]

Kinder:
1. Anna * 11.07.1870, + 13.08.1870
2. Maria * 27.07.1871, + 15.08.1871
3. Maria * 02.09.1872, oo Großgöttfritz 27.06.1910 mit Witwer Josef Redl von Groß Weissenbach Nr. 37

Da die beiden den Lindenhof von der Witwe und Ziehmutter Walburga Schuster übernahmen verkauften sie die Maismühle an

Astleitner Josef und Josefa

Josef und Josefa Astleitner am 29. Juli 1873, das Eigentum wurde beiden je zur Hälfte am 08. August 1873 einverleibt.[20]
Knapp 1 Jahr später, am 04. November 1874, verkauften die beiden an

Führer Georg und Anna

Georg und Anna Führer, Wirtschaftsbesitzer vom Eibelhof (Scheib Nr. 13, Pfarre Kirchschlag), das Eigentum wurde den beiden je zur Hälfte am 07. November 1874 einverleibt. [21]
Einige Wochen später ließen die beiden die Maismühle versteigern:

Kremser Wochenblatt, 21. November 1874
Engl Michael und Barbara geb. Wiehalm

Michael und Barbara Engl ersteigerten die Maismühle und erhielten aufgrund der Einantwortung vom 04. Juni 1875 und des Heiratsvertrages vom 03. Dezember 1874 das Eigentum je zur Hälfte einverleibt. [22]

Beilage zum Liquidationsprotokoll, 30. Mai 1875


Michael Engl, ein Müllerssohn von Kienings (Pfarre Kirchschlag), heiratete Barbara Wiehalm, eine Bauerntochter von Bernhardshof (Pfarre Kirchschlag), am 19. Jänner 1875 in der Pfarre Kirchschlag.

Kind:
Theresia * 12.10.1878, oo Kirchschlag 23.02.1909 mit Johann Einwögerer von Kienings Nr. 8

Barbara Engl hatte Findelkinder vom Findelhaus in Wien aufgenommen, die verstorbenen Findelkinder waren:

1. Wolny Karl * 24.10.1875 Wien, + 07.08.1876 (Mutter Wolny Maria von Mähren)
am 03.11.1875 übernommen, Findelprotokoll #6505
2. Steininger Robert * 20.08.1876 Wien, + 07.09.1876 (Mutter Steininger Katharina von Böhmen)
am 30.08.1876 übernommen, Findelprotokoll #5739
3. Masek Maria * 03.07.1880 Wien, + 21.09.1880 (Mutter Masek Katharina von Böhmen)
am 17.07.1880 übernommen, Findelprotokoll #5741

Barbara Engl starb 61 jährig am 21. April 1899 an Tuberkulose in der Maismühle, der Witwer Michael Engl erhielt durch Einantwortung vom 29. Dezember 18999 das alleinige Eigentum einverleibt. [23]
Michael Engl starb als Armenpfründner an Altersschwäche am 13. November 1917 in Windhof Nr. 8.

Der Bruder von Barbara Engl, Josef Wiehalm, erhielt

Wiehalm Josef

die Maismühle durch Zuteilung am 02. Oktober 1902. [24]

Josef Wiehalm von Bernhardshof (Pfarre Kirchschlag) heiratete Barbara Führer von Günzles (Pfarre Kottes) am 24. Februar 1868 in der Pfarre Kottes.
Barbara Wiehalm, Ehegattin des Josef Wiehalm, Bauer in der Maismühle Nro. 10, starb 55 jährig an einem Schlaganfall am 12.01.1906. Der Witwer Josef Wiehalm heiratete die Witwe Johanna Kainz von Scheib am 25. Februar 1908 in der Pfarre Kirchschlag. Er starb an Altersschwäche am 29. Dezember 1921 in Scheib Nr. 17.

Josef und Johanna Wiehalm übergaben die Maismühle an den angehenden Schwiegersohn und die Tochter aus 1. Ehe

Huber Josef und Anna geb. Wiehalm

Josef und Anna Huber am 09. Juni 1906. [25]
Josef Huber, ein Bauernsohn von Pleßberg (Pfarre Kirchschlag), und die Tochter Anna Wiehalm heirateten am 03. Juli 1906 in der Pfarre Martinsberg.

Kinder:
1. Aloisia * 01.06.1904 (legitimiert), + 29.08.1908
2. Anna * 22.11.1905 (legitimiert), + 25.05.1940 Wien
oo Wien, St. Anton 13.1.1925 mit Mathias Lahoda (geschieden 06.02.1939)
3. Karolina * 01.06.1907, oo Wien, St. Anton 25.04.1937 mit Karl Pillmeier
4. Josef * 20.10.1908, + 17.03.1985 Waidhofen a.d. Thaya
oo Martinsberg 22.11.1937 mit Maria Rathbauer
5. Aloisia * 23.10.1910, oo Wien, StA. VI (Mariahilf) 1939
6. Leopold * 15.08.1912, oo Wösendorf 26.02.1935 mit Helene Wild
7. Karl * 14.08.1914, oo Martinsberg 22.08.1952 mit Pauline Schwarzl
8. Rupert * 22.02.1917, + 09.08.1995
oo Bratelsbrunn (heute Březí u Mikulova) 22.12.1944 mit Elisabeth Blondicek
9. Rudolf * 29.10.1919, + 17.01.1993 <nächster Besitzer>
10. Hermann * 1922 <folgt Rudolf als Besitzer>
11. Friedrich * 1927

Anna Huber starb 55 jährig am 27. Jänner 1937 an einer Lungenentzündung in der Maismühle. Der Witwer Josef Huber

Huber Josef, Witwer

erhielt durch Einantwortung vom 27. Jänner 1937 das Eigentumsrecht am 21. Juli 1937 einverleibt. [26]
Er starb am 10. Februar 1945 in der Maismühle und Sohn

Huber Rudolf

Rudolf Huber erhielt aufgrund der Verlassenschaftsabhandlung vom 18. Februar 1948 das Eigentumsrecht einverleibt.[27]
Rudolf Huber, geboren am 29. Oktober 1919 in der Maismühle, heiratete Hermine Schweiger am 07. April 1947 in der Pfarre Kirchschlag. Er starb am 17. Jänner 1993.

Er verkaufte die Liegenschaft und die dazugehörenden Grundstücke an seinen Bruder und dessen Frau

Huber Hermann und Maria

Hermann und Maria Huber am 05. April 1952.[28]
Die beiden verkauften an den Gastwirt und Fleischhauer von Martinsberg und dessen Frau

Rumpold Josef und Pauline geb. Hintersteiner

Josef und Pauline Rumpold am 03. Jänner 1960.[29]
Josef Rumpold, geboren am 05. Jänner 1910 in Martinsberg Nr. 4, heiratete Pauline Hintersteiner von Urthaleramt (Pfarre St. Oswald) am 24. November 1938 in der Pfarre Krems.
Josef Rumpold starb am 09. April 1986, Pauline Rumpold am 08. September 2001 in Zwettl.

Durch Schenkung an den Schwiegersohn und die Tochter

Taubinger Johann und Anna geb. Rumpold

Johann und Anna Taubinger am 29. Juni 1975 erhielten die beiden das Eigentum an der Liegenschaft einverleibt, der Einheitswert der gesamten Liegenschaft betrug öS 16.000 (etwa € 1.163) im Jahr 1974. [30]

1975 bis heute
  • Seit 1975 im Besitz der Familie Taubinger (Geschäftsführer der Kittelmühle in Plaika 6, Bergland)
  • die Maismühle existiert mittlerweile nicht mehr, nur mehr die zur Einlagezahl 22 gehörenden ehemaligen Bauflächen mit den Grundstücksnummern .28/1 und .28/2
Quelle: www.bev.gv.at
Meine familiengeschichtlichen Verbindungen

Katharina Schuster vom Lindenhof, die 3-fache Urenkelin meiner 8-fachen Urgroßeltern Simon und Barbara Schuster, heiratete am 30. Juli 1810 Peter Mayer, der die Maismühle am 26. Juni 1818 von seinem Onkel Peter Brunner kaufte.

Loitzenreith 9, Maismühle: Kauf und Trauungen innerhalb von THUMLING
  1. Mayer Peter und Katharina (Oberthumling 3), 26.06.1818
  2. Kraus Anton (Lindenhof, Ziehsohn) und Mayer Josefa,  22.02.1870
Zwischen 1628-1920 hier geborene Kinder:
Ehelichdavon verstorbenverstorben in %Verbleib unbekanntUnehelichdavon verstorbendavon legitimiert
741723%1132
Schreibweise der Maismühle über die Jahre:

Maÿßmüll, Maÿßmuell, Maÿsmuel, Maÿßmühl, Maißmühl, Mosmühl, Mäußmil, Maißmühle, Mäßmüll, Maißmüll, Maysmüll, Maismill, Maismihl, Mäßmüll, Mayßmühl, Maißmihl, Maÿßmühl, Mäßmihl, Muaßmühl, Maßmühl, Maißmühl, Maißmühle, Maismühl, Maismühle

Anmerkung:

Namensschreibweisen lt. Grund- oder Kirchenbücher, in Klammer die heutige Schreibweise
* geboren (aufgrund der Sperrfrist nur bis 1920), oo getraut, + verstorben
°) bei einigen Kirchenbucheinträgen fand ich Wiesmühle statt Maismühle

Hausnummern:
lt. Kirchenbüchern bei den Tauf-, Trauungs- und Sterbeeinträgen
Maismühle:
lt. Franziszeischer Kataster 1823 Nr. 10
lt. Grundbuch 1807–1880 Nr. 10
lt. Grundbuch 1884 – 1990  Nr. 9 10

Beitragsbild:
Reste der Maismühle und Maismühlbach © Privatarchiv Ingrid Schuster

Literaturverzeichnis:

[1] Manfred Enzner: Exulanten aus dem südlichen Waldviertel in Franken; Ges. f. Familienforschung in Franken, 2001; S 196 & 215

Quellen:

[2] NÖLA, HS StA 1005/2, 1661, Mühlenbuch VOMB, VUMB, fol. 23r
[3] NÖLA, Hft. Pöggstall, KG Krems 173/066, 1682-1692, Kaufprotokolle, fol. 24
[4] NÖLA, Hft. Pöggstall, KG Krems 173/066, 1682-1692, Kaufprotokolle, fol. 231
[5] NÖLA, Hft. Pöggstall, KG Krems 173/085, 1664-1691, Inventurprotokolle, fol. 426
[6] NÖLA, Hft. Pöggstall, KG Krems 173/086, 1692-1708, Inventurprotokolle, fol. 205
[7] NÖLA, Hft. Pöggstall, KG Krems 173/067, 1692-1705, Kaufprotokolle, fol. 269
[8] NÖLA, Hft. Pöggstall, KG Krems 173/091, 1756-1771, Inventurprotokolle, fol. 115
[9] NÖLA, Hft. Pöggstall, KG Krems 173/093, 1773-1783, Inventurprotokolle, fol. 287
[10] NÖLA, Hft. Gutenbrunn, BG Ottenschlag 05/15, 1808–1830, Kaufprotokoll, fol. 183v
[11] NÖLA, Hft. Gutenbrunn, BG Ottenschlag 05/15, 1808–1830, Kaufprotokoll, fol. 182v
[12] NÖLA, Hft. Gutenbrunn, BG Ottenschlag 05/28, 1824–1837, Inventurprotokoll, fol. 285
[13] NÖLA, Hft. Gutenbrunn, BG Ottenschlag 05/16, 1829–1850, Kaufprotokoll, fol. 88v
[14] NÖLA, Hft. Gutenbrunn, BG Ottenschlag 05/29, 1837–1845, Inventurprotokoll, fol. 253v
[15] NÖLA, Hft. Gutenbrunn, BG Ottenschlag 05/12, 1837–1850, Heiratsprotokoll, fol. 62v
[16] NÖLA, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 1895/07.08.1869
[17] NÖLA, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 2485/19.10.1869
[18] NÖLA, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 377/12.02.1870
[19] NÖLA, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 515/26.02.1870
[20] NÖLA, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 1722/08.08.1873
[21] NÖLA, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 3541/07.11.1874
[22] NÖLA, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 2383/10.06.1875
[23] BG Zwettl, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 163/14.03.1900
[24] BG Zwettl, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 755/21.08.1902 und Z. 62/26.01.1903
[25] BG Zwettl, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 403/13.09.1906
[26] BG Zwettl, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 709/21.07.1937
[27] BG Zwettl, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 95/01.03.1948
[28] BG Zwettl, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 654/21.06.1952
[29] BG Zwettl, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 1351/05.10.1960
[30] BG Zwettl, BG Ottenschlag, Urkundensammlung, Z. 821/03.10.1975

Ingrid Schuster

Im Dezember 2011 habe ich begonnen, meine Familiengeschichte zu erforschen, meine Forschungsergebnisse habe ich seit Anfang 2017 im Internet publiziert.

Alle Beiträge ansehen von Ingrid Schuster →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code