21. Oktober 2020

Zweitagestour im Waldviertel, 2016

Prolog

Bei dieser zweitägigen Tour war ich wieder im Waldviertel unterwegs, auf den Spuren meiner Schuster- und Blauensteiner-Ahnen.
Der Start dieser Tour erfolgte allerdings in Neustadtl an der Donau im Viertel ober dem Wienerwald, heute Mostviertel.
Mein 8-facher Urgroßvater Veit Pils wurde hier im Jahr 1637 geboren, laut seinem Taufeintrag „von der Moßmill“, von der Moosmühle – und die konnte ich sogar ausfindig machen, heute Nabegg Nr. 60!

Moosmühle in Nabegg
17. Mai 2016, Schuster-Linie

Von Wien ging es die A1 bis Abfahrt Amstetten-Ost, ein Stück die B1 und bei Blindenmarkt auf der Landstraße nach Neustadtl an der Donau (Pfarre). Ich drehte eine Runde und brach anschließend nach Nabegg zur Moosmühle (Pils) auf, schließlich fuhr ich die Donau entlang und über die Donaubrücke Persenbeug, weiter bis Marbach an der Donau und die L7233 bis Wachtberg (Lengartner), war nicht leicht zu finden.
Ich setzte meine Fahrt in Richtung Schönbach (Pfarre) fort, weiter nach Kleinpertenschlag und Kronegg (beide Höbarth & Hochstöger), Altmelon (Pfarre), Arbesbach (Pfarre), Kirchbach (Pfarre) und nach Oberrabenthan (vermutlich Maurer).
Die Tagesetappe war zu Ende, ich machte mich auf den Weg nach Moidrams bei Zwettl, dort übernachtete ich im Mohnhotel-Bergwirt Schrammel und hatte ein vorzügliches Abendessen.

Pfarren Neustadtl an der Donau und Schönbach, Nabegg Nr. 60 Moosmühle © Privatarchiv Ingrid Schuster
Pfarren Altmelon, Arbesbach und Kirchbach, Kronegg Nr. 4 © Privatarchiv Ingrid Schuster
18. Mai 2016, Blauensteiner- und Schuster-Linie

Um 08:30 Uhr startete ich über die B38 und B37 Richtung Grottendorf (Wandl&Weber) und Gföhl (Pfarre). Die Fahrt setzte ich nach Purk (Pfarre, † Kellner) fort, dann weiter nach Dankholz (Eder), Groß Heinrichschlag (Pfarre), Gschwendt (Dillinger) bis Niederranna (Pfarre).

Pfarren Gföhl, Purk, Groß Heinrichschlag und Niederranna © Privatarchiv Ingrid Schuster

Von Niederranna ging es in die Wachau, genauer nach Wösendorf (Pfarre) und Joching (Grünwald). Dann über Habruck (Schmelz) Richtung Ottenschlag († Schuster&Kellner) und dem Weyerteich († Kellner), die Mühle am Weyerteich existiert leider nicht mehr. Ich unternahm einen Spaziergang beim Teich *) und setzte anschließend die Fahrt über Biberschlag († Walthammer), Grafenschlag (Pfarre) und Frankenreith (Blauensteiner) fort.
Da der Bergwirt Schrammel im Mohnhotel, dort übernachtete ich nochmals, Ruhetag hatte und ich mittlerweile Hunger machte ich einen Abstecher nach Sprögnitz zum BIO-GASTHAUS LEIBSPEIS‘ und genoss das Essen und die Nachmittagssonne.
Dann ging es zurück nach Moidrams zum Mohnhotel.

Pfarren Wösendorf, Grafenschlag, Schloss Ottenschlag, Weyerteich © Privatarchiv Ingrid Schuster
19. Mai 2016

Nach einem reichlichen Frühstück im Mohnhotel machte ich mich auf den Weg nach St. Pölten, auf dem Programm standen Besuche des NÖLA und des Stadtarchives, in beiden Archiven wurde ich zu meiner Freude fündig.

Epilog

Es war wieder eine wunderbare Tour, das Waldviertel hat eine gewisse Anziehungskraft, die Landschaft ist herrlich, zu jeder Jahreszeit!

Die Lupinie, ein Mitbringsel für meinen Garten vom Weyerteich *), die heuer (2020) das erste Mal blühte, erinnert mich daran!

Anmerkung:
(Familienname meiner Vorfahren)
NÖLA Niederösterreichisches Landesarchiv

Beitragsbild:
Pfarre Schönbach, Einfahrt – so originell!

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Ingrid Schuster

Im Dezember 2011 habe ich begonnen, meine Familiengeschichte zu erforschen, meine Forschungsergebnisse habe ich seit Anfang 2017 im Internet publiziert.

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