15. August 2020

Eine kleine Tour 2019 und eine 2020

Meine Familienforschung kommt eher zäh voran, da ich nur mehr wirklich harte Nüsse zu knacken bzw. schwierige Fälle zu lösen habe – siehe auch unter Gesucht!
Daher sind auch die Ahnentouren weniger geworden, 2018 unternahm ich gar keine, 2019 nur eine einzige und heuer auch erst eine Tour.

10. Juni 2019, Dočkal-Linie

Ich hatte im Stadtarchiv Groß Meseritsch bei Herrn Štindl für meine Hauschronik für das Haus Nr. 201 Urkunden zur Einsicht vorbestellt. Und im April 2019 hatte ich einer „Eingebung“ folgend endlich die Taufe von Johann Svoboda in Otradov gefunden.

Über Znojmo (Znaim) und Jihlava (Iglau) fuhr ich zunächst nach Střítež (Schrittenz, Janko), ich brauchte einen Stein für meine Sammlung. Der nächste Stopp war Předhradí (Rychmburk /Richenburg, Václavek), dann Otradov (Otradow, Svoboda) und Svratka (Swratka, Haus Nr. 93). Ich fuhr weiter Richtung Žďár nad Sázavou (Saar) nach Měřín (Wollein, Pfarre), Mostiště (Mostischt, † Havlíček) und nach Velké Meziříčí ins Archiv. Wenn ich in Groß Meseritsch bin bleibe ich immer beim Haus Nr. 201, dem Geburtshaus meiner 2-fachen Urgroßmutter Marie Dočkal, kurz stehen, so auch im Juni 2019.
Nach meinem Archivbesuch ging es nach Uhřínov (Uhrinau, Swaton) und dann in Richtung Wien – wie immer über Třebíč (Trebitsch) und Znojmo (Znaim).

Pfarre Wollein (Měřín), Svratka č.93 © Privatarchiv Ingrid Schuster
21. Mai 2020, Schuster- und Blauensteiner-Linie

Ein Feiertag und deshalb ideal, um ins Waldviertel zu düsen. Ich brauchte noch ein paar Fotos für meine Datenbank-Seite und Bildbände, und ich wollte für die Geschichten-Beiträge auf dieser Seite von den Ausgangsorten je Ahnenlinie ein Landschaftsfoto, das ist allerdings nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe.
Und da ich von Heinreichs bei Pölla (TÜPL Allentsteig), dem Geburtsort meiner 2-fachen Urgroßmutter Anna Blauensteiner, noch keinen Stein für meine Steine-Sammlung hatte, fuhr ich auch dort hin.

Wie gewohnt ging es von Wien über Melk und Pöggstall zuerst nach Thumling (Schuster), dann weiter nach Poggschlag (Schuster), Martinsberg, Frankenreith (Blauensteiner) und die B36 zurück bis nach Armschlag (Ridler), dort musste ich natürlich wieder im Mohnbauernladen einen Mohn kaufen, der BESTE!

Landschaft © Privatarchiv Ingrid Schuster

Von Armschlag fuhr ich die L76 nach Pallweis (Blauensteiner), weiter nach Rastbach (Pfarre), Moritzreith (?), Niedergrünbach (Pfarre), nach Marbach im Felde und Rastenfeld (Pfarre).
Jetzt brauchte ich nur mehr einen Stein von Heinreichs. Ich hatte mir ausgedacht, ich fahre nach Zierings, ein Stück weiter Richtung Franzen ist eine leichte Kurve, dort war einmal Kleinmotten und laut Straßenkarte gibt es dort einen Parkplatz. Von dort gehe ich zu Fuß den Forstweg (Sperrgebiet -> TÜPL!) bis nach Heinreichs. Zur Orientierung hatte ich mir anhand der Satellitenansicht aufgeschrieben: erstes Stück durch den Wald, dann auf der rechten Seite ein Steinbruch, Rechtskurve noch im Wald, leicht links, auf der rechten Seite Felder, bei der Kreuzung links, nochmals ein kurzes Waldstück bis zur nächsten Forstweg-Gabelung, Heinreichs – ca. 20 Minuten Gehzeit eine Richtung.
Genau so war es und ich hatte einen Stein – eigentlich drei 😎

Pfarren Rastbach, Niedergrünbach und Rastenfeld © Privatarchiv Ingrid Schuster

Anmerkung:
(deutscher Ortsname, Familienname meiner Vorfahren)
(Familienname meiner Vorfahren)
(?) keine Vofahren 😉
TÜPL  = Truppenübungsplatz

Beitragsbild:
Steine: links aus Heinreichs bei Pölla (TÜPL), rechts aus Střítež (Schrittenz)

Avatar

Ingrid Schuster

Im Dezember 2011 habe ich begonnen, meine Familiengeschichte zu erforschen, meine Forschungsergebnisse habe ich seit Anfang 2017 im Internet publiziert.

Alle Beiträge ansehen von Ingrid Schuster →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code