22. Januar 2026

Ortsfamilienbuch Vorwort

Für dieses Ortsfamilienbuch wurden die Kirchenbücher der Pfarren Pöggstall und Martinsberg ausgewertet.
Thumling gehört zum Pfarrbereich Martinsberg. Die jetzige Pfarre Martinsberg war bis 1780 bei der Pfarre Pöggstall, ab 1781 eigene Pfarre. Die Einträge der Pfarre Pöggstall beginnen mit dem Jahr 1628.

Quick Links:

Namensliste

Ortsliste

Bisher erfasst

Allgemeine Hinweise:

Die Datenbank wird alle Personen ab dem Jahr 1628 bis zur Datenschutzgrenze enthalten, die in OberthumlingUnterthumling, der Pulvermühle, dem Reithof und dem Lindenhof (abgekommen) lebten, aber auch jene der Brennmühle, Gmainhofmühle, Maismühle (abgekommen) und der Thumlinger Säge*).
Für jede Person wurden Vor- und Familienname, Geburtsdatum und -ort, Trauungsdatum- und -ort, Sterbedatum und -ort in die Datenbank aufgenommen, wenn zu ermitteln war. Die Einzelpersonen wurden dann zu Familien verknüpft.

Die Schreibweise von Familiennamen, aber auch von Vornamen, variiert im Laufe der Zeit erheblich. Für das hier veröffentlichte Ortsfamilienbuch wurden die Familien- und Vornamen vereinheitlicht und nach Möglichkeit an die heutige Schreibweise angepasst.

Trotz aller Sorgfalt ist das OFB nicht fehlerfrei. Es gibt viele Fehlerquellen, die zu Fehlinterpretationen führen können:
Fehler beim Lesen der alten Handschriften, mehrere Personen mit gleichen Vor- und Nachnamen und Fehler, die schon durch den Eintrag des Pfarrers gemacht worden sind. Jegliche Haftung für die Richtigkeit der Angaben ist ausgeschlossen.
Wer Ergänzungen bzw. Berichtigungen beitragen kann wird gebeten, diese an die Verfasserin dieses OFB zu senden:
pipsi1206@gmail.com

Anmerkungen:

Schreibweise der Ortsangaben in den Kirchenbüchern:
Thumling: Dumming, Dumbing, Thuming, Tumling, Dumling
Oberthumling: Oberdumming, Obern Dumling, Ober Dumling, Oberthuming, Obern Thuming
Unterthumling: Underthuming
Pulvermühle: Pulvermüll, Pulfermill, Pulvermühl, Pulfermühl
Reithof: Reuthhoff
Lindenhof: Lindhoff, Lindtenhoff, Lintenhoff
Brennmühle: Prennmühl, Prenmihl, Prenmühl, Prenmill, Brembmihl, Brenmühl, Brennmill, Brennmühl, Brennmühle
Gmainhofmühle: Gmain, In der Gmain, In der Gemein, Gmainhoff, Gmainhof, Gmainmühle
Maismühle: Maÿßmüll, Maißmuel
Thumlinger Säge: Thuminger Sag, Thumlinger Sag, Tumbinger Sag, Dumblinger Sag
Dietsam: Dizam
Grub: Grueb
Hundsbach: Hundtspach, Hundtßbach/Hofsaag
Poggschlag: Pockhschlag
Oed: Edt
Walpersdorf: Walbersdorf

Zwischen 1784 bis 1817 wurden die Brennmühle und die Gmainhofmühle in den Kirchenbüchern der Pfarre Martinsberg Thumling zugerechnet.

Von 1628 bis 1806 zählte die Maismühle in den Grundbüchern zum Ort Thumling, danach war die Mühle dem Ort Loitzenreith (Ulrichschlag) zugeteilt. In den Kirchenbüchern der Pfarre Martinsberg ist die Maismühle bereits ab dem Jahr 1784 bei Loitzenreith.

*) Wo sich die Thumlinger Säge befand konnte ich nicht feststellen.

Quellen:

Pfarre Pöggstall, Tauf-, Trauungs- und Sterbebuch 01,2,3/01, 1628 – 1642 (erfasst)
Pfarre Pöggstall, Tauf-, Trauungs- und Sterbebuch 01,2,3/02, 1648 – 1672 (erfasst)
Pfarre Pöggstall, Tauf-, Trauungs- und Sterbebuch 01,2,3/03, 1672 – 1711 (erfasst)
Pfarre Pöggstall, Tauf-, Trauungs- und Sterbebuch 01,2,3/04, 1712 – 1747 (wird derzeit erfasst)

Verzeichnis der Neubekehrten im Waldviertel 1652-1654; Codex Vindobonensis 7757 der Nationalbibliothek Wien
Pfaar St. Martinßberg S. 192-199

Manfred Enzner: Exulanten aus dem südlichen Waldviertel in Franken; Ges. f. Familienforschung in Franken, 2001

Beitragsbild:
Pfarrkirche Sankt Anna, Pöggstall und Pfarrkirche Martinsberg © Privatarchiv Ingrid Schuster

Ingrid Schuster

Im Dezember 2011 habe ich begonnen, meine Familiengeschichte zu erforschen, meine Forschungsergebnisse habe ich seit Anfang 2017 im Internet publiziert.

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