17. April 2026

Hörmanns 17 (Mühle, stillgelegt)

Die mittlerweile stillgelegte Mühle in Hörmanns 17 (Gemeinde Litschau) zwischen Kastenitzerbach und Reißbach gelegen war Ende des 17. Jahrhunderts eine Hofmühle im Besitz der Herrschaft Litschau.

Die Herrschaft Litschau verkaufte diese ihre bisherige Hofmühle an Thomas Gappler (Gabler) im Jahre 1693. Deshalb wurde im Grundbuch 1690 – 1725 eine Seite vor Dorff Hörmanß (fol. 44) für diese verkaufte Mühle neu angelegt (fol. 43v).
Ab 1694 hatte Thomas Gabler pro Jahr für die Mitter Mill 15 Gulden zu Georgi und 15 Gulden zu Michaeli an die Grundherrschaft zu leisten.1

1910 brannte die Mühle ab und wurde wieder aufgebaut. Mittlerweile sind Mühle und Sägewerk stillgelegt.

Grundbesitzer der Mühle im Überblick:
bis 1693Hofmühle der Herrschaft Litschau
1693 – 1705Gappler Thomas (durch Kauf)
1705 – 1746Gappler Bärtl (durch Kauf)
1746 – 1756Gapler Andre und Maria geb. Appel (durch Kauf)
1756 – 1784Gabler Franz und Elisabeth geb. Blach
1784 – 1803Gabler Andreas und Anna Maria geb. Schmid (+)
1803 – 1824Gabler Andreas und Theresia geb. Hammerschmidt (durch Heirat)
1824 – 1835Gabler Theresia, Witwe (durch Todtfall)
1835 – 1850Gabler Anton und Maria geb. Frischhaupt (durch Kauf)
1850 – 1871Gabler Anton, Witwer (durch Abhandlung)
1871– 1914Gabler Gustav und Antonia geb. Stepanek (durch Kauf)
1910Mühle brannte ab und wurde wieder aufgebaut
1914 – 1940Gabler Karl und Marie geb. Mader (durch Kauf)
1940 – 1944Gabler Franz (durch Übergabe)
1945 – 1958Gabler Karl und Marie (durch Einantwortung)
ab 15.09.1956Ruhendmeldung2
1958 – 19..Gabler Karoline (durch Übergabe)
Mühle bereits stillgelegt3
Quellen NÖLA und BG Gmünd:
HS Litschau BG Litschau 2/2 1690 – 1725 Haus und Überlandgrundbuch, fol. 43v und 52v
HS Litschau BG Litschau 2/3 1726 – 1781 Haus und Überlandgrundbuch, fol. 110v
HS Litschau BG Litschau 2/4 1781 – 1821 Häusergrundbuch, fol. 150
HS Litschau BG Litschau 2/7 1822 – 1882 Häusergrundbuch, fol. 399; EZ 21, Nr. 18
BG Gmünd, Grundbuch Hörmanns, 1869 – 1990, fol. 119; EZ 19, KG Hörmanns, GB Litschau, Haus Nr. 17, 56 + 61
Erbhof, eingetragen in die Erbhöferolle von Hörmanns, Bl. ? (18.12.1939) gelöscht am 28.09.1967
Anm.: Namensschreibweisen lt. Grundbücher, Familienname der Ehefrau kursiv, da nicht im GB angeführt
Grundbuch von 1690 – 1725

fol. 43v
Thomas Gappler gibt jahrlich
von der Mitter Mill zu Hörmans
Georgi 15 Gulden
Michaeli 15 Gulden
ab 1694
M kommbt unter Hörmans
hernach (gemeint ist fol. 52v)

fol. 52v
1705 Bärtl Thomas Gappler
Georgi 15 Gulden
Michaeli 15 Gulden

Grundbesitzer im Grundbuch von 1690 – 1725
Gappler Thomas

Thomas Gabler, Sohn von Christoph und Maria Gabler aus Hörmanns 18, heiratete Elisabeth Larntrog von Litschau am 22. November 1669 in der Pfarre Litschau.4 Zunächst war er Hofmüllner in Litschau, wie im Taufeintrag des Sohnes Bartholomäus vom 16. August 1675 zu lesen ist:

(1675 Augustus) Die 16. Bapt: Bartholomaeus fil. legit. Thoma Gabler et Elisabetha, Hoffmüllner zu Litschau. Patrinus Philipp Hauer v Schenau.
DASP, Litschau, Taufbuch 01/02, fol. 17, Bild 0017

Am 05. November 1693 verkaufte die Herrschaft Litschau ihre bißhere Inge=habte undt aigenthumbliche, malten=bretter
undt stampff mill in Dorff Hörmans
dem Thomas Gappler (Gabler) um 300 Gulden (Transkription des Kaufvertrages am Ende des Beitrages).5

Thomas Gabler starb am 23. Jänner 1705 in Hörmanns6. In seiner Inventur vom 07. Februar 1705 wurde die Mühl Behaußung Bretter Saag Walch und Stampf Pr(esse) auf 300 Gulden geschätzt.7

  • deren Sohn Simon heiratete Elisabeth Forster von Litschau am 13. November 1695; er kaufte die Mühle in Reingers 11 am 04. Mai 1716.
Gappler Bärtl

Bartholomäus Gabler, geboren am 16. August 1675 in Litschau,8 heiratete Maria Weinstabl von Groß-Radischen am 18. November 1703.9 

Am 06. November 1705 verkaufte die Witwe Elisabetha Gapplerin (Gabler) ihre bißher ingehabte Khorn und Bretter mill an ihren Sohn Bärtlmer Gappler (Bartholomäus Gabler) und Maria seiner Ehewürthin um 500 Gulden .10

Einen Sterbeeintrag der Witwe Elisabeth Gabler konnte ich nicht finden.

Grundbuch von 1726 – 1781

N (Hausnr.) 17/1751

Georgi Mihl Dienst 15 30 Gulden
Michaeli Mihl Dienst 15 30 Gulden
Robathgelt in zweÿmal 10 Gulden

oder aber Besitzer solle die Robath prastionen(?)

Grundbesitzer im Grundbuch von 1726 – 1781

Übertrag aus altem Grundbuch

Gapler Bartholomeus

Bartholomeus Gabler ex Hörmanns molitor starb 80jährig am 26. Dezember 1753,11 seine Witwe Maria Gabler starb Ende 1757 (kein Sterbeeintrag), allerdings gibt es ein Inventurprotokoll vom 16. Jänner 175812.

Bereits am 11. Jänner 1746 verkauften Bartholomeus und Maria Gapler (Gabler) ihre Mühlwerckhstatt zu Hörmans ihrem Sohn Andreas Gapler (Gabler) und Maria dessen Ehewürthin um 500 Gulden.13

Gapler Andre und Maria geb. Appel

Andreas Gabler, geboren am 17. November 170414, und Maria Appel, Müllerstochter von Griesbach 1, heirateten am 15. November 1733 in der Pfarre Litschau.15

Andreas Gabler scheint auch in der Theresianischen Fassion von 1751 auf:

Herrschaft Litschau, in dem V.O.M.B. Ambt Hörmans, Grundbuch Fol. 110, Andreas Gabler, Haus-GewerbMühlner.
Das Haus, die dazugehörigen Äcker und Wiesen und Waldungen, sowie die Mühle mit 2 Gängen (Wasser), 1 Stück Saag, 1 Stück Stampf wurden auf einen Wert von 999 1/2 Gulden geschätzt.16

Nach nur 10 Jahre, am 25. Oktober 1756, verkauften Andreas und Maria Gabler ihr habende Behausung, Mühlwerckstadt samt dazugehörigen Hausgründen an ihren Sohn Franz Gabler und Elisabeth dessen Ehewürthin um 500 Gulden.17

Lt. Inventurprotokoll seiner Mutter Maria Gabler vom 16. Jänner 1758 war Andreas Gabler zu dieser Zeit in Langschlag, 18 ob als Müllner oder Mühlenbesitzer konnte ich noch nicht feststellen.

Andreas Gabler starb 66jährig am 30. August 1771 jedenfalls wieder in Hörmanns 17.19 Einen Sterbeeintrag seiner Witwe Maria Gabler konnte ich nicht finden.

Gabler Franz und Elisabeth geb. Blach

Franz Gabler, geboren am 30. Juni 1735,20 und Elisabeth Blach von Litschau heirateten am 09. November 1755 in der Pfarre Litschau.21

Grundbuch von 1781 – 1821

Dorf Hörmans Fol. 150

Von einen ganzen Haus mit dazugehöriger Mühl in 2
Gängen samt einer Bretter Saag, dann einen Teichten in
der Scheiben geschätzt zu 22 Gulde 30 Kreuzer, nebst 2 1/2 Joch Waldung
17 2/3 Joch Acker, 5 Tagwerk Wiesen
Dienet jährl: zu Michaelj ………………… 1 Gulden

Robothgeld ad libitum do=
minus …………………………………………….. 10 Gulden
Mahl und Laadengeld ……………… 1 Gulden
………………………….….. Summa 12 Gulden

Und liefert gegen jährl: ihre abreichen=
den 3 lb Harr 2 1/4 lb Garn

Haus No. 17 Altes Grundbuch Fol. 110v

Grundbesitzer im Grundbuch von 1781 – 1821

Übertrag aus altem Grundbuch

Gabler Franz und Elisabeth geb. Blach
  • deren Tochter Maria Anna heiratete Anton Eschelmüllner, Müllerssohn von Pertholz 18, am 28. November 1780;
    im Jahr 1781 kauften die beiden die Mahl- und Sägemühle in Gopprechts 1 – siehe auch hier.
  • deren Sohn Georg heiratete Theresia Freitag, Müllerstochter von Griesbach 12, am 11. November 1788;
    bereits am 22. September 1788 kauften und übernahmen die beiden diese Mühle in Griesbach.

  • der jüngere Sohn Karl übernahm von seinem Bruder Georg die Mühle in Griesbach 12 am 11. Jänner 1794.

  • die jüngste Tochter Johanna heiratete Ignaz Rammel, Müller von Pertholz 16, am 20. Jänner 1807

Franz Gabler, Müllermeister, starb 62jährig an Lungenbrand am 25. Jänner 1798 in Hörmanns 7(?)22, seine Witwe Elisabeth Gabler mit 87 Jahren an Entkräftung am 30. Juli 1821 bei ihrem Sohn Karl in Griesbach 12.23

Gapler Andre und Anna Maria geb. Schmid +

Deren ältester Sohn Andreas Gabler, geboren am 24. November 176124, heiratete Anna Maria Schmid, Käsmacherstochter vom Hütterhof, am 20. November 1784 in der Pfarre Litschau.25 Lt. Grundbuch haben die beiden die Mühlwerkstatt in Hörmanns 17 von seinen Eltern Franz und Elisabeth Gabler im Jahr 1790 um 1.000 Gulden übernommen26 (Kauf- oder Übernahmevertrag konnte ich keinen finden).

  • deren Sohn Andreas (1797-1876) kaufte mit seiner Ehefrau Theresia geb. Bachtrog die Mühle in Alt-Dietmanns 112 (Waidhofen an der Thaya) am 25. Juni 1841 – siehe auch hier.

Anna Maria Gabler, Müllermeistersweib, starb 38jährig am Brand am 28. Dezember 1802.27 In ihrer Inventur vom 01. Februar 1803 wurden die Behausung No. 17 samt dazugehörigen Grundstücken, Mühlgewerb, Saag und Wald auf 2.000 Gulden geschätzt, Nettovermögen 3.082 Gulden und 47 Kreuzer und wurde dem Witwer Andreas Gabler zugesprochen.28

Gapler Andre und Theresia geb. Hammerschmidt

Der Witwer Andreas Gabler heiratete Theresia Hammerschmidt, Müllerstochter von Hörmanns 26, am 05. Juli 1803  in der Pfarre Litschau.29 Aufgrund der Heurath wurde Theresia Gabler 1803 in das Grundbuch miteingetragen.

Grundbuch von 1822 – 1882

Haus Nro. 12 Fol. 675
Ganzlehenhaus, Mahlmühle und Brettersaege

mit dazugehörigen Acker, Wiesen, Hutweiden, Wald
Dient jährlich zu Michaeli ………………………………………. 10 Kreuzer 2 Pfennig

an Hühnergeld ………………………………………………….. 16 Kreuzer 2 Pfennig
an Robathgeld ad lib:dom: …………………………………… 10 Gulden

an Mahl- und Ladengeld ……………………………….. 3 Gulden 30 Kreuzer
Schweinmastgeld ………………………………………………… 5 Gulden
……………………………………………….. Summa 19 Gulden 27 Kreuzer

abgeschlossen am 31. Dezember 1879, EZ 19

Grundbesitzer im Grundbuch von 1822 – 1882

Übertrag aus altem Grundbuch

Gabler Andreas und Theresia geb. Hammerschmid
Franziszeischer Kataster 1817 – 1824, VOMB, 272 Hörmanns

Parzellennr.: 6-8 Familienname, Vorname: Gabler Andreas, Beruf: Müller, Hausnr.: 17

Quelle: NÖLA, Franziszeischer Kataster, Mappen, FK Mappen OM 272
  • deren Sohn Peregrin heiratete Franziska Gabler, Müllerstochter von Türnau 18, am 11. August 1835. Im selben Jahr kauften die beiden die Saalmühle in Waidhofen an der Thaya.

Andreas Gabler, Müllermeister zu Hörmanns, starb 62jährig an einer Entzündung der Eingeweide am 15. Mai 1824.30

In seiner 9 seitigen Inventur, die am 05. August 1824 abgeschlossen wurde, wurde seine Witwe Theresia Gabler als Universalerbin eingesetzt, die Mühle und Brettersäge mit einem Wert von 2.300 Gulden geschätzt. Sein Bruder Karl Gabler von Griesbach 12 wurde als Vormund der mj. Kinder bestellt.31

Gabler Theresia, Witwe

Am 22. Juli 1835 verkaufte und übergab die verwitwete Müllermeisterin Theresia Gabler ihre aigenthümliche Mahlmühle und Brettersäge und Ganzlehen Nro. 17 in Hörmanns ihrem ledigen Sohn Anton Gabler und seiner Braut Maria Frischhaupt um 2.300 Gulden.32

Theresia Gabler, Ausnehmerin, starb 89jährig an Altersschwäche am 24. Mai 1867 in Hörmanns 17.33

Gabler Anton und Maria geb. Frischhaupt

Andreas Gabler, geboren am 03. April 181034, angehender Müllermeister in Hörmanns 17, und Maria Frischhaupt, Müllerstochter von Ludweis, heirateten am 11. August 1835 in der Pfarre Litschau35. Sohn Gustav wurde am 25. Mai 1842 geboren .36

  • deren Sohn Anton heiratete Antonia Penn, Müllerstochter von Syrafeld am 25. Oktober 1859 in Zwettl37 und übernahm die Syrafeldmühle im Jahr 1867 – siehe auch hier.

Maria Gabler starb 34jährig an Gedärmentzündung am 18. Jänner 1850 in Hörmanns 17.38

Gabler Anton, Witwer

Dem Witwer Anton Gabler wurde das alleinige Eigentumsrecht zugesprochen, Wert der Realität 5.790 Gulden (lt. Grundbuch im Jahr 1850).

Der Witwer Anton Gabler heiratete die Witwe Antonia Wodicka geb. Mlatko von Bernschlag (Nový Vojířov) am 27. Oktober 1857 in Schamers (Číměř). Antonia Gabler wurde nicht in das Grundbuch eingetragen.

Anton Gabler, verehelichter Müllermeister, starb 86jährig an Altersschwäche am 21. Dezember 1893.39 Antonia Gabler starb mit 89 Jahren durch „Tod durch verbrennen“ am 08. Februar 1897 in Hörmanns 17.40

Gabler Gustav und Antonia geb. Stepanek

Bereits am 27. Juli 1871 schlossen Gustav Gabler und Antonia Stepanek einen Kaufvertrag mit Anton Gabler ab, das Eigentumsrecht wurde ihnen je zur Hälfte einverleibt, im Grundbuch angemerkt am 11. August 1871, Zl. 2261.

Gustav Gabler, angehender Müllermeister in Hörmanns No. 17, und Antonia Stepanek, Müllerstochter von Heumoth (Sedlo) heirateten am 14. August 1871 in Schamers (Číměř).41

Grundbuch von 1883 – 1990

Fol. 119, bisheriges Grundbuch Fol. 339
Zahl der Grundbuchseinlage: 17
Katastralgemeinde: Hörmanns
Gerichtsbezirk: Litschau

Eingetragen in die Erbhöferolle von Hörmanns am 18. Dezember 1939, gelöscht am 29. August 1967
Haus No. 17, 56 + 61
Haus No 17 samt Wirtschaftsgebäude u. Hof
Haus No 61 samt Wirtschaftsgebäude u. Hof
Haus No 56 samt Hof
Acker, Weide, Wiese, Wald, Teich

Grundbesitzer im Grundbuch von 1883 – 1990

Übertrag aus altem Grundbuch

Gabler Gustav und Antonia geb. Stepanek

Gustav Gabler, Ausnehmer gew. Müllermeister, starb 78jährig an Altersschwäche am 16. August 1920 in Hörmanns 17.42 Seine Witwe Antonia Gabler im Jahr 1942.

Bereits am 04. Februar 1914 verkauften Gustav und Antonia Gabler die Mühle an ihren Sohn Karl Gabler und dessen Braut Marie Mader.

Gabler Karl und Marie geb. Mader

Karl und Marie Gabler wurde aufgrund des Kaufvertrages vom 04. Februar 1914 das Eigentumsrecht je zur Hälfte einverleibt, angemerkt am 21. Februar 1914, Zl. 62.

Karl Gabler, geboren am 19. März 188743, Müllerssohn von Hörmanns 17 und Maria Mader, Bauerstochter von Hörmanns 9 heirateten am 10. Februar 1914 in der Pfarre Litschau.44

  • deren ältester Sohn Friedrich, geboren am 03. Juli 191645, ist 24jährig im 2. Weltkrieg am 06. Juni 1940 in Frankreich gefallen.
Gabler Franz

Aufgrund des Übergabevertrages vom 03. Dezember 1940 wurde dem Sohn Franz Gabler das alleinige Eigentumsrecht einverleibt, angemerkt am 15. Oktober 1943, Zl. 274.

Franz Gabler, geboren am 19. November 191946, ist 25jährig im 2. Weltkrieg am 06. März 1944 in Belgrad gefallen.

Hörmanns, Gemeinde Litschau: Stele mit Gedenktafel
erfasst von Ingrid Schuster am 03.04.2015
Gabler Karl und Marie

Karl und Marie Gabler wurde nach dem Tod ihres Sohnes Franz aufgrund der Einantwortungsurkunde vom 02. Februar 1945 wieder das Eigentumsrecht je zur Hälfte einverleibt, angemerkt am 03. März 1945, Zl. 52.

Karl Gabler, Mühlen- und Sägewerksbesitzer, starb 73jährig am 07. März 1960 in Hörmanns.

Dankenswerterweise zur Verfügung gestellt
von Matthias Schuh Parte- und Andenkenzettel

Seine Witwe Maria Gabler starb am 14. November 1965, ebenfalls in Hörmanns.

Bereits am 29. August 1958 übergaben Karl und Marie Gabler die Realität Hörmanns 17 an ihre Tochter Karoline.

Gabler Karoline

Aufgrund des Übergabevertrages vom 29. August 1958 wurde der Tochter Karoline Gabler das alleinige Eigentumsrecht einverleibt, angemerkt am 25. Februar 1959, Zl. 183.

Karoline Gabler, geboren am 12. Mai 1913 in Hörmanns 9,47starb im 87. Lebensjahr am 05. Juni 1999.

Dankenswerterweise zur Verfügung gestellt
von Matthias Schuh Parte- und Andenkenzettel
Quellen:
  1. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/2, 1690 – 1725 Haus und Überlandgrundbuch, fol. 43v ↩︎
  2. lt. Mitteilung Bezirkshauptmannschaft Gmünd, Fachgebiet Gewerbe, 04.02.2026 ↩︎
  3. lt. Mitteilung Stadtgemeinde Litschau Bürgermeisterbüro / Vereinswesen, 04.03.2026 ↩︎
  4. DASP, Litschau, Trauungsbuch 02/01, 1651-1703, fol. 61 ↩︎
  5. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/25, 1662–1705 Kaufprotokolle, fol. 177v ↩︎
  6. DASP, Litschau, Sterbebuch 02/01, 1651-1703, fol. 164 ↩︎
  7. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/36, 1662–1706 Inventurprotokolle, fol. 130 ↩︎
  8. DASP, Litschau, Taufbuch 01/02, 1672-1725, fol. 17 ↩︎
  9. DASP, Litschau, Trauungsbuch 02/02, 1689-1769, fol. 49 ↩︎
  10. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/25, 1662–1705 Kaufprotokolle, fol. 132v ↩︎
  11. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/02, 1708-1780, fol. 162 ↩︎
  12. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/38, 1731–1760 Inventurprotokolle, fol. 425 ↩︎
  13. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/28, 1732–1763 Kaufprotokolle, fol. 254v ↩︎
  14. DASP, Litschau, Taufbuch 01/02, 1672-1725, fol. 190 ↩︎
  15. DASP, Litschau, Trauungsbuch 02/02, 1689-1769, fol. 168 ↩︎
  16. NÖLA, HS Litschau, Maria-Theresianische Fassion MThF 0743/03, fol. 234, 235 ↩︎
  17. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/28, 1732–1763 Kaufprotokolle, fol. 398v ↩︎
  18. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/38, 1731–1760 Inventurprotokolle, fol. 425v ↩︎
  19. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/02, 1708-1780, fol. 222 ↩︎
  20. DASP, Litschau, Taufbuch 01/03, 1672-1725, fol. 36v ↩︎
  21. DASP, Litschau, Trauungsbuch 02/02, 1689-1769, fol. 265 ↩︎
  22. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/03a, 1784-1813, fol.32 ↩︎
  23. DASP, Haugschlag, Sterbebuch 03/01, 1783-1827, fol. kA ↩︎
  24. DASP, Litschau, Taufbuch 01/03, 1725-1783, fol. 131 ↩︎
  25. DASP, Litschau, Trauungsbuch 02/04, 1784-1803, fol. 18 ↩︎
  26. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/4 1781 – 1821 Häusergrundbuch, fol. 150 ↩︎
  27. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/03a, 1784-1813, fol. 35 ↩︎
  28. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/41, 1798–1808 Inventurprotokolle, fol. 194v ↩︎
  29. DASP, Litschau, Trauungsbuch 02/04, 1784-1803, fol. 23 ↩︎
  30. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/02a, 1797-1833, fol. 105 ↩︎
  31. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/43, 1818–1834 Inventurprotokolle, fol. 126 ↩︎
  32. NÖLA, HS Litschau BG Litschau 2/32, 1824–1843 Kaufprotokolle, fol. 258v ↩︎
  33. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/07, 1855-1872, fol. 127 ↩︎
  34. DASP, Litschau, Taufbuch 01/06, 1809-1827, fol. 14 ↩︎
  35. DASP, Litschau, Trauungsbuch 02/06, 1830-1859, fol. 44 ↩︎
  36. DASP, Litschau, Taufbuch 01/07, 1828-1845, fol. 323 ↩︎
  37. DASP, Zwettl-Stadt, Trauungsbuch 02/07, 1857-1874, fol. 275 ↩︎
  38. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/06, 1834-1854, fol. 135 ↩︎
  39. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/09, 1893-1926, fol. 10 ↩︎
  40. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/09, 1893-1926, fol. 44 ↩︎
  41. Jindřichův Hradec, Číměř, T 13, 1837-1887, fol. 86 ↩︎
  42. DASP, Litschau, Sterbebuch 03/09, 1893-1926, fol. 365 ↩︎
  43. DASP, Litschau, Taufbuch 01/11, 1887-1901, fol. 6 ↩︎
  44. DASP, Litschau, Trauungsbuch 02/08, 1886-1925, fol. 245 ↩︎
  45. DASP, Litschau, Taufbuch 01/13, 1912-1925, fol. 90 ↩︎
  46. DASP, Litschau, Taufbuch 01/13, 1912-1925, fol. 126 ↩︎
  47. DASP, Litschau, Taufbuch 01/13, 1912-1925, fol. 30 ↩︎

Beitragsbild:
Ausschnitt aus: Österreich unter der Enns (1773–1781) – Josephinische Landesaufnahme

Hinweis:

Ich bitte um Verständnis, dass die Daten trotz größter Sorgfalt Fehler enthalten können. Ergänzungen bzw. Berichtigungen senden Sie bitte sehr gerne an mich: pipsi1206@gmail.com
Bei der Weiterverwendung meiner Daten ersuche ich höflichst um Nennung der Quelle.

Transkription des Kaufvertrages:

Ich Endts gefertigter, bekenne hirmit von
vor mich undt meine Erben daß ich hir undt
zu kauffen geben habe, meine bißhere Inge=
habte undt aigenthumbliche, malten=bretter
undt stampff mill in Dorff Hörmans sambt alle
darzu gehörigen akhärn, wißen undt holtz
wie solche ehr undt bevor es zur hoffmill worden
ist der michael brunner genossen hat, auf wir
die ordentliche March undt Rain auß weisßen
nemblichen auff Einer Seiten von der Sasß, an dem
Andre Gappler, biß an dem holtz weeg so Ine Hauß=
bach gehebt undt aalso dißen Weeg forth biß an die schwell
Deß so genandten mill teichtl von dorth =en dem
michael Früewürth undt Philipp Gappler Ihren
gründten biß enden an die gemelte Sasß, die virte  
Seiten aber ist zwerch (quer) über an offt ernenter Sasß
wie es die gezeichnete Baumer auß weissen auß  ge=
nomen der darzur gehörigen Whür=schauffler=undt
fehren teicht welche ich einer zu meiner weiteren
dispositian undt nutzung vor irtzt undt alle Mall vor=
behalten haben will, daß übrige aner wie eß hiroben
benent ist worden, alles zusammen dem thoma gappler
undt seinen Erben umb eine Summa geldts be=
Nenetlichen Pei dreÿ hundert gulden. Undt solle er
Gappler gleich beÿ antrettung der Mill 100 fl erleg
Undt allezeit zu Michaely 1694 anfangendt 50 fl
 biß zu völliger außzallung.
Anderten solle er Gappler von alle undt jede gabe
Roboth=laden=mall=schwein=hirner= undt alle
Andere der gleichen gelder waß es auch vornammen
Mögen vor ein undt jedes mall jahrliche zu meine
Rentambt erlegen 30 fl alß zu michaelÿ 15 fl undt
zu georgi auch 15 fl mit dißen vorbehalt da ich Ihre
Millner Zur Zimer arbeith von nöthen hette daß er
Verbunten sein solle jedes mall ohne waigerung dor=
beÿ zu erscheinen mit der Condition daß Ihre Jahrlich
an denen 30 fl herrschafft gaben 8 fl anstatt dergelaiste
Robath abgehen sollen sofern es aner kein Jahr tauern
möchte a:proportian der Zeit an seiner erleg abrechung
kann waß aber die hoffgespunst undt daß bier nehmen
betriftt solle er wie andere müllner die daß Robarh geld
geben oder die Roboth verrichten, zu nehmen undt zu
Seinen Verbunten sein inübrig versprich ich Ihne beÿ
disßen Kauff zu schüze undt schadloß zuhalten.
Alles treulich ohne gewerte geben auff meinem hoch=
grafli.. schloß litschau den 5 novembris 1693
weillen Ihro Endt die Erste Erlag selbsten Enpfang
undt durch den müllner alle richtigkeit gepflogen
ist worden alß ist dißes Kauffbrieffs halber nichts
zu Verrechnen.
Ist 1696 u 1697 den Gstöttner erlegt worden 100 fl
mit welch er völlig bezalt hat.

Ingrid Schuster

Im Dezember 2011 habe ich begonnen, meine Familiengeschichte zu erforschen, meine Forschungsergebnisse habe ich seit Anfang 2017 im Internet publiziert.

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